Systemische Osteopathie Manu-fit®

Systemische Osteopathie mit Manu-fit®

Leiden Sie unter Rücken-, Nacken-, Schulter- oder Gelenkbeschwerden und fragen sich, ob die Ursache Ihrer Beschwerden vielleicht an einer ganz anderen Stelle liegen könnte?

Die systemische Osteopathie Manu-fit® ist eine Weiterentwicklung der Osteopathie, die von dem Arzt und Osteopathen Dr. Anton Hack entwickelt wurde. Der Begriff Manu-fit® setzt sich aus „Manu“ für die manuelle Behandlung und „Fit“ als Abkürzung für Funktionelle indirekte Technik zusammen.

Das Besondere an diesem Konzept ist die Betrachtung des gesamten Bewegungsapparates. Im Mittelpunkt steht dabei das Becken als zentraler Punkt des Körpers. Eine veränderte Stellung des Beckens kann nach diesem Konzept zu Anpassungen der Wirbelsäule und in der Folge auch zu Veränderungen im Schultergürtel, an Armen und Beinen sowie im Bereich des Schädels und der inneren Organe führen.

Osteopathie Schüller Rheinbach Meckenheim Euskirchen Swisttal Wachtberg

Meine Erfahrung mit Manu-fit (R)

2015 habe ich die Fachausbildung MANU-FIT® Systemische Osteopathie bei Dr. Anton Hack absolviert. Von 2017 bis 2018 folgte die Fachausbildung in Cranio-Sakral-Therapie und viszeraler osteopathischer Therapie.

Seitdem ist die systemische Osteopathie Manu-fit® ein fester Bestandteil meiner osteopathischen Arbeit. Besonders die ganzheitliche Betrachtung des Bewegungsapparates und die Frage, wie Beschwerden miteinander zusammenhängen können, sind für mich wichtige Bestandteile der Behandlung.

Was wird bei der Osteopahthie Manu-fit® behandelt?

Mit Manu-fit® werden vor allem schmerzhafte Funktionsstörungen des Bewegungsapparates behandelt, die beispielsweise mit Fehlstellungen oder Verspannungen zusammenhängen können.

Häufig behandle ich mit Manu-fit® unter anderem:

  • Nackenbeschwerden und Nackenverspannungen
  • Rückenschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Tennisellenbogen
  • Hüftbeschwerden
  • Ischialgie
  • Bandscheibenvorwölbungen und Bandscheibenvorfälle
  • Beckenschiefstand
  • Knieschmerzen
  • Kopfdrehstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Tennisellenbogen

Auch bei länger bestehenden Beschwerden kann die systemische Betrachtung des Bewegungsapparates hilfreich sein.

Wie findet die Behandlung mit Manu-fit® statt?

Osteopathie Manufit Schüller Rheinbach Meckenheim Euskirchen Swisttal Wachtberg

Bei der Manu-fit®-Behandlung liegt der Patient bekleidet auf dem Rücken auf der Behandlungsliege.

Die Behandlung erfolgt mit sanften, kreisenden und mobilisierenden Techniken. Dabei werden nicht nur einzelne schmerzhafte Bereiche behandelt. Auch wenn Beschwerden nur lokal auftreten, wird der Bewegungsapparat im Zusammenhang betrachtet.

Mit kleinen Schwingungen und gezielten manuellen Impulsen werden die Gelenke mobilisiert und in ihrer Beweglichkeit unterstützt. Dabei steht insbesondere die Ausrichtung des Beckens und der Wirbelsäule im Mittelpunkt.

Ziel der Behandlung ist es, die Gelenke wieder besser zu zentrieren und die Beweglichkeit des Körpers zu unterstützen.

Die Behandlung wird von vielen Patienten als sehr angenehm und entspannend empfunden.

Direkt nach der Behandlung empfiehlt es sich den Körper noch mindestens 15 Minuten in Bewegung zu halten, z.B. durch einen Spaziergang. Häufig tritt am Folgetag eine Art Muskelkater auf, der jedoch in der Regel innerhalb weniger Tage wieder abklingt.

Was sollte ich nach der Behandlung beachten?

Direkt nach der Behandlung empfehle ich, den Körper noch mindestens 15 Minuten in Bewegung zu halten, beispielsweise durch einen Spaziergang.

Am Folgetag kann sich vorübergehend eine Art Muskelkater bemerkbar machen. Solche Reaktionen klingen in der Regel innerhalb weniger Tage wieder ab.

Bei stärkeren oder ungewöhnlichen Beschwerden sollte selbstverständlich eine Abklärung erfolgen.

Wie viele Behandlungen sind sinnvoll?

Wie viele Behandlungen notwendig sind, hängt von den Beschwerden und der individuellen Situation ab.

In meiner Praxis führe ich bei einer Manu-fit®-Behandlung grundsätzlich zunächst mindestens drei Behandlungen im Abstand von etwa ein bis zwei Wochen durch. Anschließend kann beurteilt werden, wie sich die Beschwerden entwickelt haben und ob weitere Behandlungen sinnvoll sind.

Auch bei bereits bestehenden Abnutzungserscheinungen können Beschwerden positiv beeinflusst werden. Eine Garantie für einen bestimmten Behandlungserfolg kann selbstverständlich nicht gegeben werden.

Bei ausgeprägten degenerativen Veränderungen oder Beschwerden, die sich trotz Behandlung nicht bessern, können weiterführende diagnostische Untersuchungen beim Hausarzt oder Facharzt sinnvoll sein.

Ihre Behandlung mit Manu-fit (R)

Gerne besprechen wir in einem persönlichen Termin Ihre Beschwerden und untersuchen mögliche funktionelle Zusammenhänge im Bewegungsapparat.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für ein Erstgespräch (ca. 15 Min.) – natürlich kostenfrei

Das Konzept Manu-fit®

Das Konzept Manu-fit® geht davon aus, dass das Becken eine zentrale Bedeutung für die Funktion des gesamten Bewegungsapparates hat.

Das Becken nimmt die Kräfte auf, die von den Beinen, der Wirbelsäule und den am Becken ansetzenden Muskeln einwirken. Gleichzeitig muss es diese Kräfte bei Bewegung und im Stand ausgleichen und abfedern können.

Ist diese Funktion auf einer Seite eingeschränkt, kann sich das Becken in seiner Stellung verändern. Die Wirbelsäule versucht, diese Veränderung auszugleichen, damit der Körper weiterhin aufrecht stehen und sich bewegen kann.

Dadurch können sich nach dem Manu-fit®-Konzept mehrere kleine Anpassungen entlang der Wirbelsäule entwickeln. Von außen sind diese Veränderungen häufig kaum erkennbar. Gleichzeitig können dadurch Gelenke, Bandscheiben und die Muskulatur unterschiedlich belastet werden.

Das Becken als zentraler Punkt im Körper

Das Becken bildet eine wichtige Verbindung zwischen Beinen und Wirbelsäule. Es muss Kräfte aus unterschiedlichen Richtungen aufnehmen und weiterleiten.

Kommt es zu einer einseitigen Einschränkung dieser Ausgleichsfunktion, kann eine Schiefstellung entstehen. Die Wirbelsäule gleicht diese Veränderung durch mehrere kleine Gegenbewegungen aus, um den aufrechten Stand weiterhin zu ermöglichen.

Nach dem Manu-fit®-Konzept kann diese Anpassung eine Kette von Veränderungen im gesamten Bewegungsapparat nach sich ziehen.

Asymmetrien der Wirbelsäule und mögliche Folgen

Die Wirbelsäule kann eine Veränderung der Beckenstellung durch verschiedene kleine Ausgleichsbewegungen kompensieren. Dadurch können sich die einzelnen Wirbel in ihrer Position zueinander verändern.

Unter Bewegung können diese asymmetrischen Belastungen weiter verstärkt werden. Gelenke, Bandscheiben, Muskeln, Bänder und Sehnen können dadurch unterschiedlich beansprucht werden.

Auch die Rückenmuskulatur kann stärker gefordert sein, um den Körper trotz der veränderten Statik aufrecht zu halten.

Das kann erklären, weshalb Beschwerden nicht immer dort entstehen, wo die ursprüngliche funktionelle Veränderung vermutet wird.

Auswirkungen auf Brustkorb, Schultergürtel und innere Organe

Die im Manu-fit®-Konzept beschriebene Kette von Anpassungen kann sich von der Beckenregion über die Wirbelsäule bis zum Brustkorb fortsetzen.

Veränderungen im Bereich der Brustwirbelsäule können dabei die Stellung des Brustkorbs beeinflussen. Auch die Lagebeziehungen der inneren Organe können durch Veränderungen der umgebenden Strukturen beeinflusst werden.

Da der Schultergürtel auf dem Brustkorb aufliegt, können sich Veränderungen der Körperstatik auch auf Schulter, Arme und Hände auswirken.

Dadurch können Beschwerden an einzelnen Stellen entstehen, deren Zusammenhang mit dem Becken oder der Wirbelsäule zunächst nicht offensichtlich erscheint – beispielsweise ein Tennisellenbogen.

Einfluss auf Hüfte, Beine und Gang

Auch die Hüftgelenke und die gesamte Beinachse können von einer veränderten Beckenstellung beeinflusst werden.

Dadurch kann beispielsweise der Eindruck entstehen, dass die Beine unterschiedlich lang sind. Bei einer funktionellen Beinlängendifferenz kann die Ursache jedoch auch in einer veränderten Stellung des Beckens oder der Gelenke liegen.

Um einen möglichst normalen Bewegungsablauf zu ermöglichen, passen sich die Gelenke der Beine und Füße an die veränderte Ausgangssituation an. Dadurch können wiederum unterschiedliche Belastungen von Gelenken, Bändern und Sehnen entstehen.

Häufige Fragen zu Manu-fit (R)

Wie lange dauert eine Behandlung?

Die Behandlung dauert insgesamt 60 Minuten

Warum spielt das Becken bei Manu-fit (R) eine so wichtige Rolle?

Das Becken verbindet die Beine mit der Wirbelsäule und nimmt Kräfte aus verschiedenen Richtungen auf. Nach dem Manu-fit®-Konzept kann eine veränderte Beckenstellung zu Ausgleichsbewegungen der Wirbelsäule und weiteren Anpassungen im gesamten Bewegungsapparat führen.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Die Behandlung erfolgt mit sanften, mobilisierenden Techniken und wird normalerweise als angenehm empfunden. Die Intensität wird individuell angepasst.

Muss ich mich für die Behandlung ausziehen?

Nein. Die Behandlung findet bekleidet statt. Sie liegen dabei auf dem Rücken auf der Behandlungsliege.

Warum kann nach der Behandlung Muskelkater auftreten?

Durch die Behandlung können sich Bewegungsmuster und die Belastung einzelner Muskeln verändern. Dadurch kann vorübergehend ein Gefühl ähnlich einem Muskelkater entstehen. Dieses klingt normalerweise innerhalb weniger Tage wieder ab.

Kann Manu-fit (R) auch bei länger bestehenden Beschwerden eingesetzt werden?

Ja. Die Methode kann auch bei länger bestehenden Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt werden. Entscheidend ist, ob die individuelle Situation für eine osteopathische Behandlung geeignet ist.