Heilfasten nach Buchinger
Heilfasten ist eine bewusste und zeitlich begrenzte Form des Verzichts auf feste Nahrung und bestimmte Genussmittel. Eine bekannte Form des Heilfastens ist das Fasten nach Buchinger.
Was geschieht beim Fasten im Körper? Für wen ist Heilfasten geeignet, wann sollte darauf verzichtet werden und wie läuft eine Fastenkur nach Buchinger eigentlich ab?
In diesem Fachbeitrag erfahren Sie mehr über die Geschichte des Fastens, die Grundlagen des Heilfastens nach Buchinger, die Veränderungen des Stoffwechsels während des Fastens sowie wichtige Aspekte rund um Vorbereitung, Bewegung, Ruhe, Darmreinigung und Kostaufbau.
Seit 2019 begleite ich Menschen beim Heilfasten – sowohl in Gruppen als auch in der individuellen Beratung.
Was bedeutet Fasten in der heutigen Zeit?
Fasten ist im Gegensatz zum Hungern der bewusste und freiwillige Verzicht auf feste Nahrung und bestimmte Genussmittel für eine begrenzte Zeit.

Eine Fastenkur bedeutet dabei nicht lediglich, nichts zu essen.
Zur Vorbereitung gehören Entlastungstage, während des Fastens ausreichend Flüssigkeit, Bewegung und Ruhe und anschließend ein schrittweiser Kostaufbau.
Fasten kann dadurch zu einer bewussten Auszeit vom gewohnten Alltag werden. Viele Menschen nutzen diese Zeit auch, um ihre Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu reflektieren.
Fasten ist im Gegensatz zum Hungern der bewusste und freiwillige Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit.
Warum Fasten?


Durch Fehl- und Überernährung mit Fleisch, Innereien, Fisch, Milch, Milchprodukten, Süßigkeiten, Zucker, Alkohol, Kaffee, Teigwaren und Fett kann es zu Übergewicht und zur Übersäuerung des Körpers kommen. Hierdurch kann es zur Überlastung der Entgiftungs-Organe (Leber, Nieren) kommen und es besteht das Risiko, dass sich Stoffwechselprodukte im Gewebe ablagern und die Versorgung der Zellen behindern.
Dies stellt ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von chronischen Erkrankungen dar, z.B. Sodbrennen, Magen-Darm-Störungen, Abwehrschwäche, Hauterkrankungen, Gelenkerkrankungen, Rheumatische Arthritis, Gicht, Allergien, Osteoporose, Arteriosklerose, Diabetes mellitus Typ 2, Migräne, Gallensteine, Nierensteine. Diese werden meistens jedoch nicht im Zusammenhang mit der Übersäuerung gesehen.
Die Gründe für eine Fastenkur sind dennoch sehr unterschiedlich.
Viele Menschen möchten ihrem gewohnten Essensrhythmus für eine begrenzte Zeit eine Pause geben. Andere möchten auf Alkohol, Süßigkeiten, Kaffee oder andere Genussmittel verzichten und ihre Ernährung bewusster wahrnehmen.
Traditionell wird Heilfasten außerdem mit einer Entlastung des Körpers verbunden. Durch den zeitlich begrenzten Verzicht auf feste Nahrung wird insbesondere der Verdauungstrakt entlastet.
Der Körper stellt seinen Stoffwechsel während des Fastens zunehmend auf die Nutzung körpereigener Energiereserven um. Diese Stoffwechselveränderungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Fastens.
Auch die bewusste Unterbrechung des gewohnten Alltags kann eine wichtige Erfahrung sein. Weniger Essen, mehr Ruhe und eine bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Gewohnheiten schaffen für viele Menschen Raum für neue Erfahrungen.
„Fasten ergreift als ganzheitliche Erfahrung den Menschen in seiner Einheit aus Körper, Seele und Geist“
Dr. med. Otto Buchinger (1878-1966)
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„Heilfasten nach Buchinger“
Für wen ist Fasten geeignet?
Heilfasten kann für viele gesunde Erwachsene eine Möglichkeit sein, für einen begrenzten Zeitraum bewusst auf feste Nahrung zu verzichten.
Auch Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen können unter geeigneten Voraussetzungen von einer Fastenkur profitieren. Dazu gehören beispielsweise:
- Diabetes mellitus Typ 2
- bestimmte Gelenkerkrankungen und rheumatische Beschwerden
- bestimmte Verdauungs- und Darmerkrankungen
- Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma
- bestimmte Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Ekzeme
Bei bestehenden Erkrankungen sollte Heilfasten jedoch nicht eigenständig begonnen werden. Vor allem bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme muss vorher geklärt werden, ob Fasten geeignet ist und ob während des Fastens eine Anpassung der Medikation oder eine engmaschige Kontrolle notwendig ist.
Bei manchen Erkrankungen kann auch eine stationäre Fastenbehandlung erforderlich sein.
Kontraindikationen
Es gibt gesundheitliche Situationen, bei denen Heilfasten nicht oder nur unter besonderen medizinischen Voraussetzungen durchgeführt werden sollte.
Dazu gehören unter anderem:
- schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- bestimmte Herzrhythmusstörungen
- ausgeprägte Schwächezustände
- bestimmte Nieren- und Lebererkrankungen
- schwere akute Infektionskrankheiten
- bestimmte Krebserkrankungen
- bestimmte psychiatrische Erkrankungen
- Essstörungen wie Bulimie oder Anorexia nervosa
Auch Kinder und Jugendliche sowie Schwangere und Stillende sollten nicht eigenständig fasten.
Bei bestehenden Erkrankungen sollte deshalb immer individuell geprüft werden, ob und unter welchen Bedingungen eine Fastenkur möglich ist.
Heilfasten in meiner Naturheilpraxis
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In meiner Praxis begleite ich seit 2019 Menschen beim Heilfasten – sowohl in Gruppen als auch in der individuellen Beratung. Dabei ist mir wichtig, nicht nur den Ablauf des Fastens zu vermitteln, sondern auch die körperlichen Veränderungen verständlich zu erklären und die Fastenkur individuell zu begleiten.
Gerne besprechen wir zunächst Ihre persönliche Situation und klären, ob und in welcher Form eine Fastenzeit für Sie geeignet ist.
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Fasten in der Menschheitsgeschichte
Fasten in der Menschheitsgeschichte
Das Thema Fasten begleitet die Menschheit seit ihren Anfängen.

Für Jäger und Sammler waren Zeiten mit ausreichendem Nahrungsangebot und Zeiten des Nahrungsmangels ganz selbstverständlich Bestandteil des Lebens. Auch in der Antike wurde Fasten bereits als Möglichkeit gesehen, den Körper zu unterstützen.
In vielen Religionen und Kulturen hat das Fasten bis heute eine wichtige Bedeutung. Beispiele sind das Fasten von Moses oder Jesus sowie die christliche Fastenzeit.
Auch das sogenannte „natürliche Fasten“ bei einem Infekt ist vielen Menschen bekannt: Wenn der Appetit während einer Erkrankung deutlich nachlässt, nimmt der Körper zeitweise weniger Nahrung auf.
Heute wird Fasten vor allem bewusst und für einen begrenzten Zeitraum durchgeführt.
Heilfasten nach Buchinger
Dr. med. Otto Buchinger kam über ein eigenes gesundheitliches Erlebnis zum Heilfasten.
Im Jahr 1917 erkrankte er nach einer Mandelentzündung an chronischem Gelenkrheuma. Nachdem die damals bekannten Behandlungsmöglichkeiten ihm nicht ausreichend helfen konnten, begann er zu fasten. Die deutliche Verbesserung seiner Beschwerden war für ihn ein einschneidendes Erlebnis.
Buchinger beschäftigte sich anschließend intensiv mit ganzheitlichen Behandlungsmethoden wie der Homöopathie und entwickelte sein eigenes Fastenkonzept.
1920 eröffnete er sein erstes Kurheim, später eine eigene Klinik. Im Jahr 1935 veröffentlichte er sein bekanntes Werk „Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden“.
Das Heilfasten nach Buchinger verbindet den zeitlich begrenzten Verzicht auf feste Nahrung mit weiteren Elementen wie ausreichender Flüssigkeitszufuhr, Bewegung, Ruhe und verschiedenen unterstützenden Maßnahmen.
Wirkung des Heilfastens nach Buchinger
Beim Heilfasten wird der Verdauungstrakt durch den Verzicht auf feste Nahrung entlastet. Gleichzeitig verändert sich der Stoffwechsel und der Körper greift zunehmend auf gespeicherte Energiereserven zurück.
Viele Menschen erleben während einer Fastenkur eine Veränderung ihres körperlichen und mentalen Empfindens. Dies kann ebenfalls einen positiven Einfluss auf Atmung und Herz-Kreislauffunktionen haben, wie zum Beispiel Puls und Blutdruck. Ruhephasen und die bewusste Auszeit vom Alltag können dabei ebenso eine Rolle spielen wie die Stoffwechselveränderungen.
Auch die Autophagie, ein natürlicher Recyclingprozess der Zellen, wird im Zusammenhang mit Fasten häufig beschrieben. Dabei werden beschädigte oder nicht mehr benötigte Zellbestandteile abgebaut und Bestandteile daraus wiederverwendet. Dies ist der Hintergrund, warum Fastende trotz Nahrungsverzicht häufig auch viel Energie verspüren. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der positive Effekt auf die Entstehung und Entwicklung chronischer Erkrankungen, der häufig beobachtet wird.
Fasten ist jedoch kein einheitlicher Prozess. Die Stoffwechselreaktionen unterscheiden sich unter anderem abhängig von Fastendauer, körperlicher Ausgangssituation, Energiezufuhr und individuellen Faktoren.

Was passiert beim Heilfasten?
Beim Fasten verändert sich der Energiestoffwechsel schrittweise.
Nach der letzten Mahlzeit steht dem Körper zunächst noch Energie aus der aufgenommenen Nahrung zur Verfügung. Anschließend werden zunehmend gespeicherte Energiereserven genutzt.
Zunächst greift der Körper vor allem auf die Kohlenhydratspeicher (Glykogen) zurück. Mit zunehmender Fastendauer gewinnt die Nutzung von Fett als Energieträger an Bedeutung.
Fettverbrennung und Gluconeogenese
Wenn die Kohlenhydratzufuhr deutlich reduziert wird, sinkt der Insulinspiegel und der Körper beginnt zunehmend, gespeicherte Energiereserven zu mobilisieren.
Die Leber nutzt zunächst gespeicherten Zucker (Glykogen). Gleichzeitig wird zunehmend Fett aus den Fettdepots freigesetzt und zur Energiegewinnung genutzt.
Mit fortschreitendem Fasten nimmt durch den Fettabbau die Bildung von Ketonkörpern zu. Diese können von verschiedenen Organen als Energieträger genutzt werden.
Parallel dazu kann der Körper weiterhin Glukose selbst herstellen. Dieser Vorgang wird als Gluconeogenese bezeichnet.
Dabei ist es wichtig zu berücksichtigen, dass bei längerem Fasten nicht ausschließlich Fettgewebe genutzt wird. Auch körpereigenes Eiweiß kann zur Glukosebildung beitragen, ein zu starker Abbau von Muskel-Eiweiß wird jedoch zunächst durch die Ketonkörper verhindert.
Bewegung und eine individuell angepasste Fastendauer sind deshalb wichtige Bestandteile einer verantwortungsvollen Fastenbegleitung.
Entlastung und „Entgiftung“
Heilfasten wird traditionell auch mit einer Entlastung und „Entgiftung“ des Körpers verbunden.
Der Körper verfügt grundsätzlich selbst über wichtige Organe und Stoffwechselwege, die an der Verarbeitung und Ausscheidung körpereigener und körperfremder Stoffe beteiligt sind. Dazu gehören insbesondere Leber, Nieren, Darm und Lunge.
Während des Fastens wird der Verdauungstrakt durch den Verzicht auf feste Nahrung entlastet. Gleichzeitig verändert sich der Stoffwechsel und der Körper greift zunehmend auf gespeicherte Energiereserven zurück.
In der naturheilkundlichen Betrachtung wird Heilfasten deshalb häufig als Möglichkeit genutzt, den Körper zu entlasten und Stoffwechselprozesse zu aktivieren. Die Unterstützung der Ausleitung über zusätzliche Ausleitungsprodukte zur Aktivierung von Leber, Nieren, Lymphsystem und Bindegewebe sowie Präparate zum Leber-„schutz“ ist an dieser Stelle sehr empfehlenswert.
Der Begriff „Entgiftung“ sollte dabei nicht so verstanden werden, dass Fasten die körpereigenen Ausscheidungsorgane ersetzt oder pauschal bestimmte „Giftstoffe“ aus dem Körper entfernt.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine individuell geeignete Fastenbegleitung sind wichtige Bestandteile einer Fastenkur.
Was passiert beim Fasten im Körper?
Die Veränderungen im Stoffwechsel während des Fastens sind faszinierend und oft leichter verständlich, wenn man sie anschaulich erklärt. In meinem Video erfahren Sie, was während einer Fastenkur im Körper passiert und wie sich der Stoffwechsel Schritt für Schritt verändert.
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Ablauf des Fastens nach Buchinger
Heilfasten nach Buchinger bedeutet kurz gesagt:
Nichts essen – viel trinken!
Doch wie muss man sich das genau vorstellen?
Ausreichend trinken

Während des Fastens ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig.
Je nach Fastenkonzept werden beispielsweise Wasser, Kräutertee, Gemüsebrühe sowie kleine Mengen verdünnter Gemüse- oder Fruchtsaft eingesetzt.
Als allgemeine Orientierung werden beim Buchinger-Fasten häufig etwa 2 bis 3 Liter Flüssigkeit pro Tag empfohlen. Der individuelle Bedarf kann jedoch unterschiedlich sein.
Genussmittel und nicht notwendige Nahrungsergänzungen reduzieren
Während einer Fastenkur wird auf feste Nahrung und in der Regel auch auf Alkohol, Nikotin, Süßigkeiten und Kaffee verzichtet.
Bei Medikamenten gilt: Verordnungspflichtige Medikamente dürfen nicht eigenständig abgesetzt oder verändert werden. Vor Beginn des Fastens muss mit dem behandelnden Arzt beziehungsweise Therapeuten geklärt werden, ob und wie Medikamente während einer Fastenkur eingenommen werden.
- Alles, was nicht lebenswichtig ist, wird weggelassen: Nikotin, Alkohol, Kaffee, Süßigkeiten, rezeptfreie Medikamente (z.B. Schlafmittel). Die Einnahme verordnungspflichtiger Medikamente muss vor Fastenbeginn mit dem behandelnden Therapeuten abgeklärt werden.
Bewegung
Bewegung gehört für mich ebenfalls zu einer Fastenkur.
Moderate Bewegung für 30 Minuten an der frischen Luft, beispielsweise Spaziergänge, Nordic Walking oder leichte Gymnastik, kann den Fastenprozess begleiten. Durch eine erhöhte Atemfrequenz kann die Sauerstoffaufnahme im Körper verbessert und dem Muskelabbau vorgebeugt werden.
Dabei sollte die Belastung immer an die individuelle Leistungsfähigkeit angepasst werden. Intensives Training ist während einer Fastenkur nicht für jeden geeignet.
Ruhepausen
Ebenso wichtig wie Bewegung sind bewusste Ruhephasen.

Eine Fastenkur kann eine gute Gelegenheit sein, Abstand vom gewohnten Alltag zu gewinnen.
Lesen, Musik hören, Meditation oder einfach bewusstes Nichtstun können helfen, diese Zeit als persönliche Auszeit zu nutzen.
Überprüfung des Säure-Basen-Haushalts beim Fasten
Der Säure-Basen-Haushalt verändert sich während des Fastens unter anderem durch die Umstellung des Energiestoffwechsels und die zunehmende Bildung von Ketonkörpern.
Bei chronischen Erkrankungen kann der Säure-Basen-Haushalt möglicherweise bereits aus dem Gleichgewicht sein und die Nieren zusätzlich belasten. Deshalb kann es sinnvoll sein, vor Beginn einer Fastenkur den Säure-Basen-Haushalt zu überprüfen. Eine solche Untersuchung kann beispielsweise über den Urin erfolgen und sollte insbesondere bei bestehenden Erkrankungen im Vorfeld mit einem Therapeuten besprochen werden.
Darmreinigung während des Heilfastens
Die Darmreinigung beziehungsweise Darmentleerung gehört traditionell zum Heilfasten dazu.
Häufig werden hierzu Einläufe eingesetzt. Sie sollen während der Fastentage eine regelmäßige Darmentleerung ermöglichen.
In welcher Form eine Darmreinigung sinnvoll ist, sollte individuell besprochen werden. Nicht jede Methode ist für jeden Menschen geeignet.

Unterschied zwischen Heilfasten nach Buchinger und einer „Null-Diät“
Das Heilfasten nach Buchinger unterscheidet sich von einer vollständigen Null-Diät.
Beim Buchinger-Fasten werden neben Wasser und Tee beispielsweise Gemüsebrühe und kleine Mengen verdünnter Gemüse- oder Fruchtsaft aufgenommen. Dadurch wird dem Körper eine geringe Menge an Energie zugeführt.
Eine Fastenkur nach Buchinger ist deshalb nicht mit einem vollständigen Verzicht auf jegliche Kalorienzufuhr gleichzusetzen. Hierdurch ist die Gefahr einer Übersäuerung deutlich geringer, da auch durch die große Flüssigkeitsaufnahme Säuren verstärkt ausgeschieden werden.
Gerade diese Kombination aus Nahrungsverzicht, Flüssigkeitszufuhr und kleinen Mengen pflanzlicher Lebensmittel beziehungsweise Säfte ist ein charakteristisches Merkmal des Buchinger-Konzepts.
Kostaufbau nach dem Fasten
Nach den Fastentagen wird die normale Ernährung nicht sofort wieder aufgenommen.
Der Kostaufbau ist ein wichtiger Bestandteil der Fastenkur. Die Nahrung wird schrittweise wieder eingeführt und die Verdauung langsam an eine normale Nahrungsaufnahme gewöhnt.
Die ersten Mahlzeiten sollten leicht und gut verträglich sein. Gleichzeitig bietet der Kostaufbau eine gute Gelegenheit, die bisherigen Ernährungsgewohnheiten zu hinterfragen.
Viele Menschen nutzen die Fastenkur deshalb nicht nur als zeitlich begrenzten Verzicht, sondern auch als Ausgangspudenkt für eine bewusstere Ernährung.
Heilfasten persönlich begleiten lassen
Seit 2019 begleite ich Fastenkuren in Gruppen und in der individuellen Beratung.
Dabei geht es nicht nur um die Frage, was während des Fastens gegessen oder getrunken werden darf. Eine gute Fastenbegleitung beginnt bereits mit der Vorbereitung und berücksichtigt die persönliche gesundheitliche Situation, bestehende Erkrankungen und gegebenenfalls die Einnahme von Medikamenten.
Wenn Sie nach der Lektüre des E-Books das Heilfasten ausprobieren möchten und sich eine persönliche Begleitung wünschen, können wir zunächst in einem telefonischen Erstgespräch (ca. 15 Min.) klären, welche Fragen Sie haben und ob eine Fastenbegleitung für Sie grundsätzlich infrage kommt.
