Zur ganzheitlichen Erfassung Ihrer gesundheitlichen Gesamtsituation gehört in meiner Praxis, neben der umfassenden Erstanamnese, auch eine weiterführende Labordiagnostik. Hierzu gehört im ersten Schritt eine Vitalstoffanalyse über eine Blutuntersuchung. Diese kann bei Bedarf oder auf Wunsch durch Stuhl-, Urin- und Speicheluntersuchungen ergänzt werden.
Die gesamten Labor-Ergebnisse werden anschließend individuell für Sie ausgearbeitet und Sie erhalten eine gezielte Empfehlung für eine Vitalstofftherapie, die Ihrem ganz persönlichen Bedarf entspricht.
Hierbei handelt es sich, wie bei allen meinen Therapieansätzen, um einen alternativmedizinischen Therapieansatz.
Micronährstoff-Untersuchung

Viele chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Herzerkrankungen (KHK), Erkrankungen der Schilddrüse, der Leber oder auch der Nieren sowie Arthrose und Rheuma liegen im Zusammenhang mit einem Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen. Ebenso kann der Hintergrund für Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafmangel oder auch ein unerfüllter Kinderwunsch ein Vitamin- und Mineralstoffmangel sein!
Bei der Micronährstoff-Untersuchung wird im Blut und auch im Urin die Konzentration verschiedener Mineralstoffe (z.B. Zink, Selen, Eisen, Kupfer usw.), Fette (z.B. Omega 3), Vitamine (v.a. Vitamin B, D, C, A, E) sowie Aminosäuren (Eiweiße) gemessen. Aber auch das Vorhandensein wichtiger Neurotransmitter (Adrenalin, Serotonin usw.) sowie giftiger Stoffe (z.B. Schwermetalle) kann hierüber nachgewiesen werden.
Hierfür führe ich bei mir in der Praxis folgende Untersuchungen durch:
- Vitamine
- Mineralstoffe, Haematokrit-korrelierte Vollblutanalysen für Metallelemente (z.B. Magnesium, Eisen, Zink usw.)
- Fettsäuren-Profile
- Abklärung HPH/Pyrrolurie (Stoffwechselstörung)
- Schwermetall-Untersuchungen
Stuhluntersuchungen
Auch die Überprüfung der Darmfunktion und der mikrobiellen Besiedelung (Darmflora) kann in diesem Zusammenhang sehr sinnvoll sein. In der ganzheitlichen Behandlung spielt der Darm und dessen Störung eine immer größer werdende Rolle. (Stichwort „Reizdarm-Syndrom„). Im Rahmen moderner Stuhldiagnostik sind hier auch Aussagen zu entzündlichen Veränderungen der Darmschleimhaut (z.B. Leaky-Gut) und Nahrungsmittelunverträglichkeiten möglich. Des weiteren zu Verdauungsleistung und Schleimhautimmunität.
Nicht zu unterschätzen ist der Zusammenhang zwischen depressiven Erkrankungen oder auch Ängsten und der spezifischen Darmsituation des Einzelnen (Darm-Hirn-Achse).
Grundsätzlich muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass die Erforschung des Mikrobioms immer weiter Fortschritte macht, wenn auch valide wissenschaftliche Studien noch nicht vorliegen.
Vorsorge-Untersuchungen
Bei den Vorsorge-Untersuchungen geht es darum, Erkrankungen und Risikofaktoren zu erkennen, bevor es zur Entwicklung einer chronischen Erkrankung kommt oder diese in ihrem Verlauf (z.B. während einer Vitalstofftherapie) zu begleiten. Hierzu gehören vor allem Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und Erschöpfungszustände (Burn-out).
Hierzu gehören folgende Untersuchungen
- Diabetes mellitus Vorsorgetests (Insulinresistenz/HOMA-Index, Hba1c etc.)
- Arteriosklerose-Risikofaktoren
- Beurteilung Fettstoffwechsel
- Cortisol-Tagesprofile

Sie interessieren sich für die diagnostischen Möglichkeiten in meiner Praxis?
